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2012 Arthur Miller - Hexenjagd

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In einem Amerika vor unserer Zeit, in dem die Religion die alles beherrschende Rolle spielt, tanzen ein paar junge Mädchen ausgelassen im Wald. Als zwei von ihnen am nächsten Tag krank danieder liegen, beschließt die Dorfgemeinschaft, der Ursache auf den Grund zu gehen. Bevor noch irgendjemand ernsthafte Ermittlungen anstellen kann, werden schwarze Magie und Hexenwerk hinter der unschuldigen Tat vermutet. Und ‚wer den Wind sät‘, wird alsbald in einem Sturm aus Zwietracht, gegenseitiger Beschuldigungen und Heuchelei untergehen...

Arthur Miller verstand sein Drama als beißende Kritik an der Jagd auf angebliche Kommunisten im Amerika der 50er Jahre. Das Werk verbreitete sich rasch und wird immer beliebter, denn sein großes Thema – die Furcht der Menschen vor dem Unbekannten, wie sie etwa in Amerika nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wieder um sich griff - scheint leider nicht aus der Mode zu kommen...

Felix Rieckmann

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2011 Dario Fo - Er schießt mit zwei Pistolen und seine Augen waren schwarz und weiß

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Ein Mann wird aus einer Nervenheilanstalt entlassen, und keiner weiß so genau, um wen es sich da handelt. Ist er ein geflohener Priester? Ein Deserteur, der nur so tut, als habe er sein Gedächtnis verloren? Ein komplett Verwirrter? Oder doch nur der Liebhaber, der sich nicht zwischen zwei Frauen entscheiden kann, und noch viel weniger zwischen seinen guten und bösen Seiten?

Das Theater von Dario Fo - italienischer Literaturnobelpreisträger und furioser Satiriker - war nie für seine gradlinige Art und einfache Lösungen bekannt. Was es dort zu sehen gibt, ist absurd und hintersinnig, messerscharf und oft hochgradig verwirrend. Doch genau das macht eben auch den Reiz seiner Texte aus. Die Theater-AG des Margarete-Steiff-Gymnasiums Giengen freut sich besonders, Ihnen dieses Jahr die Komödie "Er hatte zwei Pistolen und seine Augen waren schwarz und weiß" präsentieren zu dürfen. Ob es sich dabei allerdings wirklich um eine Komödie handelt, sei an dieser Stelle nicht verraten. Die Antwort auf diese, und viele weitere Fragen, die Dario Fo in jedes seiner faszinierenden Stücke eingebaut hat, gibt es ausschließlich im Juli 2011 im Margarete-Steiff-Saal unseres Gymnasiums. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Felix Rieckmann

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2010 William Shakespeare - Was ihr wollt

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Unerwiderte Liebe. Ein Geschwisterpaar zwischen bangem Leben und sicherem Tod. Ein Narr, dem die Welt zu verrückt geworden ist. Und um all die Verrückten herum entspinnt sich ein Eifersuchtsdrama, in dem alsbald Blut fließen wird, und keiner mehr weiß, wem noch zu trauen ist...

Die Teilnehmer der Theatergruppe am Margarete-Steiff-Gymnasium hatten für die Aufführungen in diesem Jahr einen besonderen Wunsch: endlich wieder mal eine Komödie spielen! Und dieser Wunsch soll ihnen erfüllt sein in unserer Inszenierung von William Shakespeares großem Lustspiel "Was Ihr Wollt". Nur ein Problem bleibt: Während das Publikum herzhaft lachen darf (denn komisch ist dieses Stück aus dem Tollhaus nun wirklich!), müssen die Darsteller sich mit verletzten Gefühlen, mit Trauer und Wut und schier endlosem Liebeskummer abplagen. Denn bis Viola und ihr tot geglaubter Zwillingsbruder Sebastian wieder zueinander finden, bis der höhnische Malvolio eine Lektion fürs Leben lernt und die stolze Olivia endlich lieben darf, vergehen manch bange Minuten. Eine Komödie? Schon auch.

Doch sehen sie selbst, wenn sich im Juli 2010 der Vorhang im Margarete-Steiff-Saal hebt, und der unvergessliche Barde aus England mit Pauken und Trompeten und Gesang Einzug hält in unserem bescheidenen Theater, um passend zur Weltmeisterschaft zu fragen: "Sind denn alle Menschen verrückt?"

Felix Rieckmann

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2009 Ronald Rose und Horst Budjuhn - Die 12 Geschworenen

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"It's not easy to raise my hand and send a boy off to die without talking about it first"

Ein Junge aus ärmlichen Verhältnissen wird des Mordes an seinem Vater angeklagt. Der Junge hat eine völlig unzureichende Bildung, ein langes Vorstrafenregister und ein glasklares Motiv. Die Nachbarn haben die Tat beobachtet und sind sich sicher, dass er der Mörder ist. Der Staatsanwalt sammelt ausreichend Beweise für drei Verurteilungen. Der Pflichtverteidiger kommt seiner Pflicht nach. In einem stickigen Hinterzimmer versammeln sich 12 Geschworene, welche die eindeutige Beweislage nur noch absegnen müssen. Alle sind davon überzeugt, dass der Junge auf der schiefen Bahn ist. Alle möchten so schnell wie möglich das Verfahren beenden. Alle stimmen einer sofortigen Abstimmung zu. Doch anstatt zu enden, beginnt das vielfach preisgekrönte, ungemein packende Drama von Reginald Rose an diesem Punkt erst. Freuen Sie sich auf einen Schlagabtausch der besonderen Art, als Geschworener Nr. 8 auf einmal eine Lücke in der scheinbar zwingenden Beweislage entdeckt - und freuen Sie sich auf ein neues Highlight der Theater-AG des Margarete-Steiff-Gymnasiums Giengen.

Felix Rieckmann

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