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1988 Fernando Arrabal - Picknick im Felde

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Zapo, ein junger und unerfahrener Soldat, befindet sich in einem Außenposten an der Front, als er das Geräusch eines herannahenden Autos vernimmt. Seine Eltern steigen aus und laden ihn zum sonntäglichen Picknick ein. Etwas verwirrt stimmt er zu und die Familie beginnt zu essen. Plötzlich tappt der gegnerische Soldat Zepo ins Picknicknest, wird von Zapo festgenommen und trotz weinerlicher Proteste gefesselt. Die Eltern, ganz begeistert von ihrem Sohn, schießen Fotos von Zapo und dem unterlegenen Gefangenen und laden dann den feindlichen Soldaten zum Picknick ein. Als wenig später Granateinschläge zu hören sind, begeben sich die Eltern nicht wie die beiden Soldaten und wie auch sonst üblich in Deckung, sondern spannen ihren Regenschirm auf. Alle vier werden zur Freude der allzeit bereiten Sanitäter getötet, die jetzt endlich Opfer zum Auflesen haben.

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1987 Eugène Ionesco - Die Unterrichtsstunde

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Ein etwas älterer Professor empfängt eine neue Schülerin, um ihr Privatunterricht zu geben. Er überprüft ihr Wissen und stellt fest, dass sie in Mathematik nicht einmal subtrahieren kann. Das anfänglich so heitere und aufgeschlossene Mädchen gerät in immer größere Verwirrung, weil sie die immer unsinniger werdenden Erklärungen des Professors nicht versteht. Er gewinnt mehr und mehr die Herrschaft über sie und ersticht sie mit einem riesigen Messer. Der Professor hat den Kampf der Geschlechter, der mit einer imaginären Vergewaltigung endet, gewonnen. Das Dienstmädchen Marie, die ihrerseits den Professor tyrannisiert, nimmt die Sache nun in die Hand und schafft die Leiche des Mädchens zu den 39 bereits ermordeten Schülerinnen. Kurz darauf tritt eine neue Schülerin ein.

Das Stück endet, wie es begann.

Ellen Rommel, Paul Wolff, Angelika Ehret (Seminarkurs 2001/02)

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1986 Aristophanes - Die Vögel

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Die Vögel bauen zwischen Himmel und Erde eine Stadt und folgen damit dem Ratschlag zweier Athener, die bei den Vögeln aufgenommen werden wollen. Dies erweist sich als äußerst schwierig, weil die Menschen sich stets als Feinde der Vögel erwiesen haben. Sie bekommen die Erlaubnis, bei ihnen zu wohnen und sich sogar selbst in Vögel zu verwandeln, erst, als sie den Vögeln erklären, dass diese dann in der Lage wären, die Opfergaben der Menschen an die Götter zu kontrollieren. Außerdem wären die Vögel dann in einer Position, die es ihnen erlauben würde, die Menschen zu beeinflussen. Nachdem Wolkenkuckucksheim, die Stadt zwischen Himmel und Erde, erbaut ist, wird einer der beiden Athener zum König ernannt und nützt seine Machtposition strategisch aus, indem er aus der Vogelstadt einen Wallfahrtsort macht und Vögel schlachtet, damit die Menschen sich mit Vogelfedern schmücken können.

Ellen Rommel, Paul Wolff, Angelika Ehret (Seminarkurs 2001/02)

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1985 Franz Hohler - IchDuErSieEs

Probenbilder

In den ersten fünf Szenen liegt die Betonung auf den Personalpronomen ich, du, er, sie, wir, ihr, sie  in den anschließenden zusätzlich noch auf dem unpersönlichen es. Mit diesen Personalpronomen werden verschiedene Beziehungen dargestellt. Zuerst nehmen die Personen Kontakt auf, später kommt es langsam zu Problemen innerhalb der Gruppe. Es entstehen Anführer aber auch Außenseiter.

Ellen Rommel. Paul Wolff, Angelika Ehret (Seminarkurs 2001/02)

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